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Mittwoch, 6. Februar 2013

Knusper-Kraftmüesli


Ob es besser wird im Hühnerlazarett, lässt sich so nicht sagen. Das Perlhühnchen ist zwar auf dem aufsteigenden Ast, fieberfrei, wird aber noch geplagt von einem üblen Reizhusten. Der Junghahn... naja, sosolala - seit heute zwar ohne Fieber, dafür hat er jetzt Probleme mit den Stirnhöhlen und der Husten ist auch übel. Der jammert gescheit rum, spült aber brav mit Kochsalzlösung seinen Rüssel.
Heute gab es deshalb mal was Kräftigendes zum Frühstück: ein Knusper-Kraftmüesli.

Für zwei Portionen
Müeslimischung
2 Esslöffel Haferflocken
2 Esslöffel grob gehackte Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Cashew)
1 Esslöffel gemischte Kerne (Sesam, Sonnenblumen, gehackte Kürbiskerne)
20 bis 30 g Butter
2 Esslöffel Honig

Müesli
Müeslimischung
200 g Quark
1 Apfel
1 Orange
evtl. noch etwas Honig oder Ahornsirup

In einer beschichteten Bratpfanne erst die Nüsse und die Kerne trocken anrösten, anschliessend beiseite stellen. In der selben Bratpfanne die Hälfte der Butter zerlassen und die Haferflocken darin braten. Sobald die Haferflocken Farbe annehmen, die Nuss-Kerne-Mischung beifügen, den Honig dazu geben und zum Schluss noch die restliche Butter. Alles gut durchmischen und den Honig leicht caramelisieren lassen, dann auf ein Backpapier verteilen. Wenn die Müeslimischung ausgekühlt ist, diese zerbröseln oder grob hacken und in eine Schüssel geben. Die Orange filetieren, den Apfel auf der Bircherraffel samt Schale reiben. Den Quark mit der Müeslimischung, der Orange und dem geriebenen Apfel vermischen. Evtl. mit Honig oder Ahornsirup nachsüssen.

Sonntag, 20. Januar 2013

Nachgebacken: Organgenkuchen mit Kardamom von der Küchenschabe

Das Küken hatte diese Woche Geburtstag. Und wie jedes Jahr wünschte sie sich Spaghetti Vongole. Letztes Jahr hatte mein Vater zum Dessert eine Schwarzwälder Torte gebacken, heuer konnten meine Eltern nicht mit feiern, also musste ich selber backen. Resp. ich habe es eben clever gemacht: Rezept von der Küchenschabe ausgedruckt und das Küken damit in die Küche geschickt.

Rezept für einen Springform von 24 bis 26 cm Durchmesser
250 g weiche Butter
250 g Zucker
4 Eier
250 g Weissmehl
1/2 Päckchen Backpulver
Abgeriebene Schale von 3 grossen Bio-Orangen
1/2 Teelöffel frisch gemahlener Kardamom
85 ml frisch gepressert Orangensaft

Deko-Orangen
1 grosse Orange
2,5 dl Wasser
120 g Zucker

Glasur
200 g Puderzucker
ca. 3 bis 4 Esslöffel Orangensaft

Zuerst für die Deko-Orangen das Wasser mit dem Zucker sirupartig einkochen. Die Orangen in dünne Scheiben schneiden und in eine Schüssel legen. Den Zuckersirup darüber giessen und die Orangen einige Stunden im Zuckersirup marinieren.
Butter mit dem Zucker, dem Kardamom und dem Orangenabrieb schaumig rühren. Dann nach und nach die Eier dazu geben. Backpulver mit dem Mehl vermischen, dann die Hälfte des Mehls und anschliessend die Hälfte des Orangensafts untermischen. Wenn der Teig glatt ist, das restliche Mehl und dann den restlichen Orangensaft beifügen.
Eine Springform (meine war 26 cm) mit Butter ausfetten und mit Paniermehl ausbröseln. Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen. Den Kuchen aus der Springform nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Die Zutaten für die Glasur verrühren, bis diese zwar leicht flüssig aber noch streichbar ist. Also nicht allen O-Saft einfach dazu kippen sondern löffelweise nach und nach dazu rühren. Die Glasur der Küchenschabe war rosa, weil sie Blutorangensaft genommen hatte. Ich hatte zwar Blutorangen in meiner Obstschale, leider konnte ich die äusserlich aber nicht von den Blondorangen unterscheiden. Drum hat das Küken dann ein bisschen orange Lebensmittelfarbe in die Glasur gerührt.
Jetzt den lauwarmen Kuchen mit der Glasur bestreichen und die abgetropften Deko-Orangen auf dem Kuchen verteilen. Die Glasur mindestens eine halbe Stunde trocknen lassen.