Donnerstag, 31. Mai 2012

Reise durch den Kühlschrank - Wok-Gemüse


Manchmal weiss ich einfach nicht, was ich kochen soll. Der Kühlschrank ist zwar berstend voll, aber mein Kopf gähnend leer. Vor lauter Wald sehe ich die Bäume nicht mehr. Dazu kommt, dass zwar von allem etwas da ist, aber nur noch so ein «Hämpfeli» (Handvoll); also ein Hämpfeli Erbsen, zwei Karotten, 1/2 Kohlrabi und so weiter. Von allem ein bisschen, aber nix richtig. Dann kommt bei mir der Wok zum Einsatz. Was eigentlich immer im Kühlschrank ist, sind ein Stück frischer Ingwer und eine oder zwei Peperoncini. Und auch immer im Haus ist Kokosmilch. Nun denn, legen wir los bei unserer Reise durch den Kühlschrank.


Für 4 Personen
2 Karotten
1/2 Kohlrabi
1/2 Fenchelknolle
2 Zucchini
1 Handvoll frischer Erbsen
1 gelbe Peperoni (Paprika)
1/2 Bund grüne, feine Spargeln
3 dicke, weisse Spargeln
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Stück Ingver, halb so gross wie mein Daumen
1 Peproncini
400 g Nudeln (Tagliolini)
1 grosse Handvoll Riesencrevetten (meine waren geschält und vorgekocht)
2,5 dl Kokosmilch
2,5 dl Wasser (wem Wasser zu simpel ist - Brühe geht auch ;-))
Thaigewürz 7-Spice (hier der Link zu dieser Gewürzpulvermischung, für die, die wissen wollen, was da drin ist)
Salz


Alle Gemüse schnibbeln, stifteln, scheibeln, in Ringe schneiden - wie auch immer ihr das haben mögt. Den Ingwer fein hacken, die Peperoncini entkernen und in Streifen schneiden. In einem Wok die Crevetten in Bratbutter anbraten, zum Schluss den Ingwer dazu geben und kurz mitdünsten. Gleichzeitig die Nudeln in einem grossen Topf al dente kochen. Sie dürfen noch sehr gut Biss haben. Crevetten und Ingwer aus dem Wok fischen und beiseite stellen. Frische Bratbutter in den Wok und sämtliche Gemüse darin kurzbraten. Zum Schluss die Peperoncinistreifen dazu geben. Mit dem Thaigewürz und Salz würzen, Wasser (oder Brühe) dazu, bisschen eindampfen lassen, dann die Kokosmilch dazu giessen. Dann die Riesencrevetten beifügen, umrühren und kurz ziehen lassen. Zum Schluss die abgegossenen, aber tropfnassen Nudeln mit dem Gemüse vermischen.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Frankfurter Kranz


Ich bin immer noch platt von der Backerei. Einerseits, weil es wirklich ein wahnsinniger Aufwand war. Andererseits weil ich immer noch fast nicht glauben kann, dass ich tatsächlich sowas wie ne Torte selbst gemacht habe.
Das Rezept für den Frankfurter Kranz hatte ich - wie bereits erwähnt - in der aktuellen «Landlust» gesehen. Ich geb dem Rezept jetzt mal das Prädikat «gelingsicher». Es war so beschrieben, dass sogar ich es geschnallt habe.

Rezept für eine Kranzform von 26 cm

Teig
300 g weiche Butter
300 g Zucker
Mark von 1/2 Vanilleschote (ich hab selbstangesetzten Vanillezucker genommen)
6 Eier, getrennt
300 g Mehl
2 Messerspitzen Backpulver (das erschien mir zuwenig, hab einen guten Tl genommen)

Buttercrème
300 g zimmerwarme Butter
1 Päckchen Puddingpulver
5 dl Milch
2 Eigelb (ich hab nur eins genommen)
5 Esslöffel Zucker

Krokant
150 g gehackte Mandeln
3 bis 4 Esslöffel Zucker
1 bis 2 Teelöffel Butter

Ausserdem
Butter für die Form
Johannisbeergelee (ich hatte Erdbeer)
Cocktailkirschen (hatte ich keine)

Teig
Die Butter mit zwei Dritteln des Zuckers und dem Vanillemark oder -zucker schaumig rühren. Dann die Eigelb unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und zügig unter den Teig arbeiten. Eiweiss steif schlagen und den letzten Drittel Zucker rein mischen. Nun das Eiweiss vorsichtig unter den Teig heben. So steht es zumindest im Rezept. Ich fand das nicht ganz soooo einfach. Rein gefühlsmässig würde ich jetzt das nächste Mal das Eiweiss vor dem Mehl dazu mischen. Aber vielleicht klappt das dann nicht mehr mit dem Kuchen...
Form gut ausbuttern und mehlieren (ich hab nicht Mehl sondern feinstes, selbstgemachtes Paniermehl genommen). Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 50 bis 55 Minuten backen.

Buttercrème
Das Puddingpulver in etwas kalter Milch anrühren und das Eigelb dazu klopfen. Die restliche Milch mit dem Zucker mischen und kurz aufkochen. Vom Herd ziehen und die Pudding-Milch-Ei-Mischung einrühren, das ganze wieder auf den Herd und aufkochen lassen. Komischerweise funktionierte das und das Ei wurde nicht flockig. Warum auch immer - jedenfalls war es so. Unter gelegentlichem Rühren auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Die zimmerwarme Butter sehr schaumig rühren. Löffelweise den Pudding vorsichtig unterschlagen. Immer nur wenig Puddingmasse zur Butter geben, damit die Masse nicht gerinnt. Das fand ich jetzt ziemlich einfach - Pudding und Butter hatten bei mir die genau gleiche Temperatur, das ging einwandfrei.

Krokant
Die gehackten Mandeln in einer Bratpfanne ohne Fett rösten. Zucker und Butter dazu geben und unter Rühren karamelisieren lassen. Krokant auf einem Backpapier auskühlen lassen.

Puzzlen
Den ausgekühlten Kuchen zweimal waagrecht durchschneiden, die beiden untern Ringe mit Johannisbeergelee bestreichen. Buttercrème auf die Marmelade streichen, Ring aufsetzen, wieder Buttercrème drauf, nächster Ring aufsetzen. Den ganzen Kuchen rundum mit Crème bestreichen und mit dem Krokant bestreuen. Dieses leicht andrücken. Also danach sah meine Küche schlimm aus ;-)
Restliche Buttercrème in einen Spritzsack mit Sterntülle füllen und oben auf den Kuchen kleine Rosetten spritzen. Wer hat, setzt da dann noch Cocktailkirschen drauf. Ich hatte keine.

Dienstag, 29. Mai 2012

Handgeflieste Tiramisù-Torte


Darf ich präsentieren - die mit Mandelblättchen handgeflieste Tiramisù-Torte nach dem Rezept von Sybille. Auf die bin ich ein bisschen stolz - und die war auch der Renner auf dem Buffet. Ich hab noch nie so eine Crème-Torte gemacht und hatte voll den Bammel davor, obwohl ich wusste, dass Sybille mir ganz bestimmt ein gelingsicheres Rezept geliefert hatte. Aber was hätte da nicht alles schief gehen können...
Während Sybille ihre Torte in 50 Minuten mit der Pinzette gefliest hatte, brauchte ich für meine Torte grad mal 35 Minuten - ohne Pinzette. Nachdem ich zwei Reihen Mandelplättchen geklebt hatte, hat der Junghahn mit seinem Handy ein Foto von der Torte geknipst und seinen Freunden mit folgenden Worten gesmst: «Jungs, ich bleib heute zuhause - das hier ist der Grund dafür.» Der war sowieso Zucker am WE und total beeindruckt von meinen Backkünsten. Immer wieder hat er gelobt, was das Zeugs hält. Er hat im September Geburtstag... ich ahne Schreckliches... ;-)

Rezept (Springform 18 cm)

Zutaten Biscuit
3 Eier
100 g Zucker
50 g Stärkemehl
50 g Mehl
3 El heißes Wasser
1 Prise Salz

Ganze Eier mit der Prise Salz in einer grossen Schüssel - und damit ist wirklich eine Schüssel mit hohem Rand gemeint - mit dem Mixer aufschlagen, dabei langsam den Zucker einrieseln lassen und das Wasser zugeben. Unglaublich, was für eine Menge aus drei Eiern entsteht. Die Masse sollte dick und cremig sein. Dann das Mehl und das Stärkemehl darüber sieben und vorsichtig unterheben. Die Masse in eine gut gefettete Springform (18 cm) füllen und im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad eine Stunde backen (Stäbchenprobe). Das Biscuit nach dem Backen gleich aus der Springform lösen.
Das Biscuit habe ich gemäss Sybille einen Tag im voraus gemacht, damit es sich besser schneiden lässt.

Zutaten Füllung
3 Tl Instantkaffeepulver
180 ml kochendes Wasser
80 ml Marsala (hatte ich nicht)
2 El Kaffeelikör (ich hatte nur Haselnuss-Baileys, davon aber mind. 4 El ;-))
500 g Mascarpone
60 g Puderzucker
250 ml Sahne
1 Beutel Mandelblättchen

Kaffeepulver mit dem kochenden Wasser angiessen und den Likör dazu geben. Ich hab zusätzlich noch 1 gestrichener El Zucker dazu gerührt. Mit dem Handmixer den Mascarpone mit der flüssigen Sahne und dem Puderzucker gut verrühren. 80 ml von der Kaffeemischung dazu rühren.
Nun das Biscuit in drei Teile schneiden. Die Schnittfläche von allen drei Teilen mit einem Pinsel mit der Kaffeemischung befeuchten. Feucht heisst feucht und nicht nass, gell ;-)
Dann die Crème auf den Boden schmieren, Mittelstück drauf, wieder Crème, dann Deckel obendrauf. Die ganze Torte schön mit Crème einschmieren, ein Rest Crème zur Seite stellen für die Deko am Schluss. Und nun kommt die Fleissarbeit. Die Mandelblättchen reihum von unten nach oben um die Torte kleben. Ich hab das von Hand gemacht. Ging eigentlich ganz flott.
Zu guter Letzt habe ich die Torte mit Kakaopulver bestäubt und mit ein paar Tupfern von der Restcrème verziert.

Montag, 28. Mai 2012

Ein Tortenbuffet für das Perlhühnchen


Mein Perlhühnchen hatte gestern Geburtstag. Und zu diesem Ereignis wünschte sie sich ein Kuchen- und Tortenbuffet wie bei Muttern. Und weil ich das Perlhühnchen liebe und die Perlhuhnmutter weit weg von der Schweiz lebt, in Hamburg nämlich, musste ich mich selbst an die Rührschüsseln stellen. Das Perlhühnchen hat mich dann aber vor eine (für mich) schier unlösbare Aufgabe gestellt: Eine Buttercrèmetorte sollte dabei sein! Aber wo kriege ich ein gelingsicheres Rezept für eine Buttercrèmetorte her? Meine Retterin in Sachen Torten war einmal mehr Sybille von Tomatenblüte. Nach einer um Hilfe bettelnden Mail meinerseits präsentierte Sybille noch gleichentags auf ihrem Blog eine Tiramisù-Torte. Gut, Butter ist da nicht drin, aber Mascarpone ist ja etwa gleich fett wie Butter. Und das Törtchen sah  einfach wunderbar aus - so eine sollte es werden.
Anderntags habe ich in der Zeitschrift «Landlust» das Rezept für einen Frankfurter Kranz entdeckt. Buttercrème vom feinsten - oke, die Torte also auch. Und dann die wunderbare Sauerkirsch-Mohn-Quarktorte von Grain de sel, die ich ja bereits ausprobiert hatte, sowie den Schoggikuchen, ein Geheimrezept vom Restaurant, in dem ich jahrelang gekocht hatte. Jetzt meldete der Junghahn auch noch einen Wunsch an: Die Oma in Deutschland macht doch immer so einen wunderbaren Quark-Mandarinen-Blechkuchen, ob man nicht eventuell den auch noch...
Und weil das Perlhühnchen ja ein Hamburgerli ist und zwischendurch Heimweh hat, hat mein Vater extra Franzbrötchen gebacken, eine Hamburger Spezialität, die es ausserhalb von Hamburg nirgendwo zu kaufen gibt.


Drei Tage lang stand ich in der Küche und hab gebacken, das Küken hat tatkräftig mitgeholfen. Der Backofen lief auf Hochtouren, die Spülmaschine ebenfalls. Achja, zwischendrin musste ich auch noch ein Brot backen, weil keines mehr da war und der Sauerteig sich fast verselbständigte. Die Küche sah stellenweise wie nach einem Attentat aus.
Aber der Aufwand hat sich gelohnt: Das Perlhühnchen hatte leuchtende Augen! Und mehr wollte ich gar nicht.
Die Rezepte für die einzelnen Torten und Kuchen folgen dann in separaten Posts. Jetzt brauche ich erst mal ein Stückchen Kuchen ;-)

Mittwoch, 23. Mai 2012

Aufgemotzte Pommes


Letztens hat mir jemand gesagt: «Ihr esst immer so tolles Zeugs, so gediegen!» Ups? Aha, die hat Blog gelesen. Dass der Blog nur einen Teil dessen widerspiegelt, was bei uns auf den Tisch kommt, das überlegen sich viele gar nicht.
Voilà, hier der Beweis, dass auch bei uns völlig «normales» Essen auf den Tisch kommt. Das Küken hatte unlängst angemeldet, dass sie wieder mal Pommes haben möchte, der Junghahn hatte Beifall genickt.
Heute also Pommes (gekaufte, aber selber frittiert), mit Ketchup und Curry-Mayonnaise, aufgemotzt mit einer grossen Schüssel Salat.




Montag, 21. Mai 2012

Nachgekocht: Spaghetti mit Mönchsbart nach Lamiacucina


Die Mönchsbart-Saison geht kurzum zu Ende, deshalb habe ich letzte Woche auf dem Markt nochmals zugeschlagen. Und weil Robert von Lamiacucina Mönchsbart-Spezialist ist, habe ich mich in seiner Datenbank umgesehen und bin fündig geworden. Spaghetti mit Mönchsbart, Sardellenfilets, Kapern und Pinienkernen - das war es, was ich wollte. Das Rezept findet ihr hier.
Ich hab ganz klein wenig abgewandelt. Die Knoblauchmenge habe ich glatt vervielfacht - mindestens 6 grosse Zehen von einer ganz frischen Provence-Knolle. Statt eine Zwiebel fein gehackt, habe ich eine Schalotte in feine Ringe geschnitten. Und dann dümpelte da noch eine rote Peperoni (für die Deutschen unter uns ist das eine Paprika) im Gemüsefach. Die habe ich wegen der Farbe auch noch dazu geschnibbelt.
Fazit: Die Sardellenfilets haben sehr gut gepasst, Pinienkerne mach ich das nächste mal grad doppelt soviele rein, das Ganze hat lecker geschmeckt. Reste gab es keine - wird also wieder auf den Tisch gebracht. Und vor allem, die Kocherei geht ratzfatz. Bis das Spaghettiwasser gekocht hat und die Spaghetti al dente waren, war der Rest auch fertig.
Tolles Sonntag-Abend-Essen.

Freitag, 18. Mai 2012

Siedfleisch mit Kräutervinaigrette


Unlängst habe ich das Rauchen aufgegeben. Beim Hypnotiseur. War eine super Sache, sehr gute Erfahrung - seither schmecke ich wieder, was ich esse. Habe ich vorher auch, aber jetzt halt so richtig intensiv. Jedenfalls hat sich die Sache auf der ganzen Linie gelohnt - obwohl die Linie nicht mehr ganz so ist, wie sie mal war. Und damit die Linie wieder eine Linie wird, muss leichte Kost auf den Tisch. Oke, die ganze Tortenbackerei der letzten Wochen hat natürlich auch noch einiges dazu beigetragen.

1,5 kg Siedfleisch
Markknochen (ich hatte 6 Stück)
1 grosse Zwiebel
1/2 Sellerieknolle
2 grosse Karotten
1 Stange Lauch
1 grosses Lorbeerblatt
3 Gewürznelken
Salz, ein paar Pfefferkörner
eine Handvoll Petersilienstengel

Vinaigrette
Dijonsenf
Salz, grob gemahlener schwarzer Pfeffer
Weissweinessig
Raps- und Sonnenblumenöl
eine Handvoll Gartenkräuter
(Bohnenkraut, Oregano, Estragon, Liebstöckel, Schnittlauch, Basilikum)
1 Frühlingszwiebel
ein paar Radieschen

Knochen kalt abspülen, Fleisch und Knochen trockentupfen. In einem grossen Topf Wasser aufkochen. Fleisch und Knochen ins kochende Wasser geben. Einmal kurz aufwallen lassen, dann das Fleisch und die Knochen aus dem Wasser heben, Wasser weggiessen. Den Topf spülen und frisches Wasser aufsetzen. Dann Fleisch, Knochen sowie alle Gemüse und Gewürzzutaten beifügen, leicht salzen, Deckel aufsetzen. Wenn die Brühe anfängt zu kochen, Hitze reduzieren, so dass die Brühe nur noch leise simmert.
Dann in den Liegestuhl oder auf's Sofa liegen und lesen - ich derzeit grad von Walter Isaacson die Biografie von Steve Jobs. Etwa nach 100 Seiten mal gucken, ob das Fleisch gar ist (bei mir war das nach ca. 2,5 Stunden).
Fleisch umbetten in eine Schüssel und mit etwas Brühe bedeckt lauwarm werden lassen. Dann mit einem sehr scharfen Messer dünn aufschneiden.
Alle Kräuter für die Vinaigrette hacken, die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, die Radieschen halbieren und scheibeln. Alle Zutaten für die Vinaigrette zusammenrühren.
Das Fleisch auf einen heissen Teller anrichten und mit der Kräutervinaigrette beträufeln. Evtl. noch ein bisschen Fleur de Sel drüber streuen. Bei uns gab es dazu Frühkartoffeln und Gemüse.
Und weil ich mich mit dem Metzger wunderbar verstehe, hat er mir 6 Markbeine mitgegeben. Ich hätte ihn knutschen können ;-) Und weil ausser mir niemand Mark isst, gehört nun der Inhalt von 6 Knochen mir ganz alleine - auf Brot mit grobem Pfeffer und einer Prise Fleur de Sel. Gut, weiss der Rest nicht, was ihnen da entgeht ;-)


Sauerkirschen-Mohn-Quarktorte


Ich hab's getan. Schon wieder. Ich erkenn mich selber kaum noch. Irgendwas passiert da grad mit mir. Vielleicht das Alter, vielleicht brauche ich grad Veränderung im Leben. Wechseljahre oder so. Vielleicht muss Festgefahrenes gelöst werden. Das Denken umgekrempelt, das Innere gegen aussen. Oder alles nur um eine Vierteldrehung in die andere Richtung. Ich weiss es nicht. Fakt ist jedoch, dass ich schon wieder Süsskram gebacken habe. Und das beste daran, es ist beim ersten Versuch gelungen!

Die Torte habe ich bei Grain de sel gesehen. Sauerkirschen, Mohn, Quark... ein Traum - für mich quasi unerreichbar. Aber dann kam so ein kleines Stimmchen, nur leise erst, dann aber immer lauter und nerviger:
«Du hast versprochen, dass Du nie mehr sagst, dass Du nicht backen kannst.»
- Sei still!
«Aber Du hast es nicht nur versprochen, Du hast es sogar geschrieben. Man kann's sogar nachlesen!»
- Jaja, Ruhe jetzt!
«Aber Du hast es doch gesagt... Kannst ja wenigstens mal das Rezept lesen.»
- Oke, aber nur, wenn Du dann schweigst!
«Und? Was steht im Rezept? Ist es kompliziert?»
- Naja, sieht nicht so kompliziert aus. Aber da ist wieder Puddingpulver drin...
«Aber Du weisst doch jetzt, das kann man mit Griess ersetzen - das hat doch schon mal geklappt. Probier's doch!
- Hmm, ich weiss nicht. Das gibt bei mir bestimmt Matsch.
«Och, probier's mir zuliebe doch mal. Du hast doch letztens erst grad so ne kleine Springform gekauft. Wofür eigentlich? Und mit der kleinen Form wäre auch nicht soviel Material flöten, falls es schief gehen sollte.»
- Also gut - überredet.

Und so habe ich vorgestern Abend - praktisch parallel zum Rhabarber-Chutney auch noch die Torte gebacken. Und sie wurde einfach toll. Also für mein Empfinden jedenfalls schon. Die Kirschen sind nicht etwa abgesackt, sondern ich hatte am Schluss einfach noch ein bisschen Quarkmasse übrig, die ich halt obendrauf geschmiert habe, und keine Kirschen mehr.
Am Rezept von Grain de Sel habe ich lediglich das Puddingpulver mit Griess ersetzt. Und im Rezept steht, dass da ein Glas Sauerkirschen reinkommt. In der Schweiz kriegt man Sauerkirschen im Glas nicht an jeder Ecke. Ich jedenfalls musste suchen und wurde dann beim orangen Riesen mit dem M fündig. Aber die Gläser sind sehr klein (ca 220 g, Abtropfgewicht 100 g). Habe dann noch meine Schwiemu in Hamburg telefonisch konsultiert, die meinte dann, in Deutschland sei in sonem Glas schon 750 g drin. Ich hab jetzt von meinen kleinen Gläsern zwei genommen - das hat gut gereicht, fand ich. Hätte ich drei genommen, hätte es bis obenhin mit den Kirschen gereicht. ;-)




Mittwoch, 16. Mai 2012

Rhabarber-Chutney



Ich lebe ja in einem gemütlichen Quartier, bisschen gutbürgerlich, bisschen links, bisschen stier, bisschen gemütlich, bisschen emanzipiert, bisschen normal, bisschen subversiv, bisschen lesbisch, bisschen gesetzt, bisschen nett, bisschen bissig, bisschen alles.

Mein Nachbar, der Hans, der ist ein «Gmögiger» - einer, den man gut mag. Bisschen über 70, ein Lustiger, Gewiefter. Mit seiner Frau habe ich vor Jahren mal im gleichen Betrieb gearbeitet, auch sie heute über 70. Wir haben es gut zusammen, so als Nachbarn. Der Hans hat einen grossen Gemüsegarten. Ich leider nicht, nur so einen Winz-Reihenhausgarten. Der Hans hat Zeit ohne Ende und kann seinem Gemüse «chüderlen» (nettes Zeugs ins Ohr murmeln). Und drum gedeiht sein Gemüse wie blöd, gell. Naja, die andere Nachbarin, die dann noch viel düngt und so, der ihr Zeugs ist dann noch grösser. Aber der Hans, der guckt, dass sein Gemüse eben nicht total vergiftet ist.
Vom Hans krieg ich dann auch mal was aus dem Garten. Dafür back ich für ihn und seine Frau dann ab und an ein Brot oder mach einen Adventskranz oder so. Gell, das ist ein Geben und Nehmen.

Diese Woche habe ich Rhabarber gekriegt. Daraus habe ich heute Rhabarber-Chutney gekocht. Meine Güte, ist das lecker!

Rezept
850 g Rhabarber
100 g Schalotten
100 g rote Zwiebeln
1 Peperoncini
1 Chilischote
1 grosse, frische Knofizehe
1 Stück Ingwer (Grösse ca. wie zwei Knofizehen)
280 g Rohrzucker
2 dl Weissweinessig
1 Esslöffel Senfkörner
1 Kaffeelöffel Korianderkörner
4 Gewürznelken
1 Sternanis
5 Kardamomkapseln
1,5 Kaffeelöffel Gelbwurz
Salz

Den Rhabarber längs halbieren, dann in 2 cm grosse Stücke schneiden. Den Ingwer und den Knofi fein hacken. In einem Topf mit grosser Bodenfläche den Zucker, den Essig, die in feine Ringe geschnibbelten Zwiebeln und Schalotten, die in Streifen geschnittene Peperoncini sowie sämtliche Zutaten ausgenommen den Rhabarber aufkochen. Solange kochen lassen, bis die ganze Sache sirupartig ist. Dann die Nelken, den Sternanis und die Chilischote rausfischen. Jetzt den geschnibbelten Rhabarber dazu und solange garen, bis der Rhabarber weich ist - grad kurz, bevor er zerfällt. Sodann ganz heiss in super saubere Gläser einfüllen, diese zuschrauben, drei Minuten auf den Deckel stellen und dann umdrehen.

Heute Abend habe ich eine Torte gebacken (Post folgt morgen - jaja, da staunt ihr, gell ;-)) und nebenbei das Chutney gekocht. Drum gab es ein superschnelles Abendessen. Voilà - Oliven, eingelegte Peperoni, Bündner Rohschinken, selbstgebackenes Brot, Käse und frisches Rhabarber-Chutney.


Und mit diesem Chutney mache ich gerne bei den Rhabarberwochen von Janneke von Orangenmond mit.

Montag, 14. Mai 2012

Gespritzter Waldmeisterwein


Mai - zeitweise leise Ahnung von Sommer - Maiglöckchen - Vorfreude auf lange, laue Abende draussen im Garten - erste Mückenstiche auf nackten Füssen - Strickjacke im Schatten - süsser Fliederduft - Waldmeister - hellgrün für Uwe.

1 Handvoll frische Waldmeisterblüten
(mind. 20 Min. vor Gebrauch gepflückt)
4 dl trockener Weisswein, davon 2 kellerkalt und 2 dl sehr kalt (ich hatte Greco di Tufo)
kühlschrankkaltes Sprudelwasser (ich mach meinen Sprudel mit Leitungswasser selber, weil ich Mineralwasser nicht mag)
1 Limette
Waldmeisterblüte und Blatt zur Deko

2 dl kellerkalten Weisswein mit den Waldmeisterblüten in einen Glas- oder Porzellankrug ansetzen und zugedeckt ca. 1/2 Std. ziehen lassen. Ich stell den Krug gerne in die Sonne, der Waldmeister gibt dann besser Geschmack ab. Dann den Waldmeisterwein abseihen. Pro Glas 0,5 dl Waldmeisterwein mit 0,5 dl sehr kaltem Weisswein aufgiessen und nach belieben mit kühlschrankkaltem Sprudelwasser spritzen. In jedes Glas drei nicht zu dicke, geviertelte Limettenscheiben geben und mit einem Waldmeisterblatt und einer Blüte dekorieren.

Und jetzt noch mit  Freunden barfuss im Garten sitzen und die Sonne ins Gesicht scheinen lassen.


HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Spargelrisotto mit Wildkräuter-Ricotta

Von Spargel kann ich derzeit nicht genug kriegen. Zu kurz ist die Saison an heimischem Spargel. Derzeit spriessen die Stangen auch in der Schweiz, sogar mein Nachbar erntet bereits im Garten. Und nicht nur der Spargel spriesst, im Wald und auf ungedüngten Wiesen wächst derzeit ein leckeres Kräutlein neben dem andern. Das Küken und ich waren gestern auf einer Kräutersammeltour. Und gebastelt habe ich abends dann dieses Risotto.

6 dicke Spargelstangen, geschält

300 g Risotto-Reis (z.B. Arborio)
Olivenöl
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Lorbeerblatt
1 kräftiger Schluck Weisswein
6 dl Spargelkochwasser
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
wenig Abrieb einer Zitrone
Parmesan
1 Stück frische Butter

150 g Ricotta
2 Esslöffel Crème fraîche
Salz, schwarzer Pfeffer
1 Handvoll gemischte Wildkräuter
Ich hatte Brunnkresse, Goldnessel, ein paar Spitzwegerichblätter und aus meinem Kräutergarten Zitronentyhmian


Bei den Spargeln die Spitze wegschneiden und halbieren, Stangen längs vierteln, dann in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. In gut gesalzenem Wasser mit einem Espressolöffel Zucker so garen, dass sie noch gut Biss haben. Aus dem Wasser fischen und kalt abschrecken.

Die Wildkräuter hacken, die Zitronenthymianblättchen abzupfen, mit Ricotta, Crème fraîche, Salz und Pfeffer vermischen.

Die Zwiebel mit einem scharfen Messer fein hacken. In einem Topf mit grosser Bodenfläche Olivenöl erhitzen, darin die Zwiebel unter vielem Rühren glasig dünsten. Risottoreis dazugeben und solange unter Rühren dünsten, bis der Reis ebenfalls glasig ist.
Jetzt mit einem Glas Weisswein ablöschen, rühren, bis der Wein verdunstet ist. Jetzt jeweils kleine Mengen Spargelkochwasser dazu, immer schön rühren. Die letzten 2 dl giesse ich im Ganzen dazu. Nun das Lorbeerblatt hinterher schmeissen und die ganze Geschichte auf kleinem Feuer ca. 15 Minuten schmurgeln lassen.  Das Reiskorn sollte innen noch leicht Biss haben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun die gekochten Spargeln dazu (ohne die Spitzen), wenig Abrieb einer Zitrone, ein gutes Stück frische Butter und eine grosse Handvoll frisch geriebenen Parmesan.
Die Spargelspitzen in einer separaten Pfanne in wenig Butter erhitzen.

In einen Suppenteller Risotto anrichten, in die Mitte mit einem Löffel eine Kuhle drücken, und in diese den Wildkräutericotta geben. Mit den Spargelspitzen und einem hübschen Kraut - bei mir war es eine Goldnessel - garnieren.


Das wäre dann mein zweiter Spargelbeitrag für Peters Blogevent «Duell der Köpfe».

Blogevent Duell der Köpfe

Donnerstag, 10. Mai 2012

Kühlschrankräumung - gekochte Gemüsesalate


Heute war schon fast ein bisschen Sommer. Unser Thermometer zeigte 26 Grad am Schatten an, kurz vor dem Mittag haben die Vögel in den Büschen den Geist aufgegeben, resp. den Schnabel gehalten. War ihnen offenbar zu warm. Nachbars Katze lag träge im Rasen und zuckte nicht mal mit dem Schwanz, als der Nachbar mit dem Schubkaren voller Kompost haarschrf an ihr vorbei schrammte. Und Frau Henne hatte heute frei. Na gut, ein bisschen Wäsche waschen und draussen aufhängen. Und Mittagessen für den Junghahn und ausnahmsweise mein Perlhuhn kochen, stand auch auf dem Programm. Das Perlhühnchen ist ja normalerweise im Büro, macht aber diese Woche Homeoffice. Und das Küken ist in der Landschulwoche und kommt erst morgen wieder.
Ein Blick in den Kühlschrank und das Menü stand fest. Da war soviel Gemüse, das weg musste. Ein Süppchen wäre ja im Winter mein Favorit gewesen, aber der Junghahn steht eben nicht so auf Suppe. Und an sonem schönen Tag musste ich den ja nicht mit Absicht vergrätzen.
Lauch, ein Broccoli, ein paar Karotten, ein halber Kohlrabi, 1/2 kg weisser Spargel, eine Zucchini, dann noch ein paar winzige Frühkartöffelchen und drei Eier und eine Tomate waren auch noch da.

























Den Broccolisalat habe ich mit dem Dressing vom «Tessinerli» gemacht. Eigentlich hätten noch Oliven, Sardellenfilets und Kapern reingehört. Darauf habe ich aber verzichtet - gab es im Kühlschrank einfach nicht.
Zu den gebratenen Zucchini habe ich noch ein paar Zitronenthymianblättchen gezupft und die Spargeln bekamen eine Vinaigrette mit Gartenschnittlauch. Und weil der halbe Kohlrabi keine eigene Schüssel verdient hat, wurde der kurzerhand zum gekochten Karottensalat gewürfelt. Eine schöne Handvoll gehackte, glatte Petersilie dazu, eine hauchdünn geschnibbelte Schalotte, ein bisschen Weissweinessig, feinstes Emmentaler Rapsöl und Salz und Pfeffer. Der Lauch wurde in einem Schluck Weisswein kurz gedünstet, dann mit wenig Dijonsenf, Rapsöl und Weissweinessig angemacht.
Und für eine echte Aïoli hat die Zeit leider nicht gereicht. Der Junghahn stand schon auf der Matte, darum nur in eine gekaufte Mayo ein paar Knofizehen reingedrückt, umgerührt und ab zu den Eiern damit.
Und jetzt noch flugs die paar Frühkartöffelchen gekocht und fertig war das Kühlschrankräumungsmittagessen.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Die perfekte Apfelquarktorte - die Chronologie


Darf ich endlich präsentieren: die Quarktorte mit Äpfeln, leicht locker, luftig - ein Traum! Gleich zu Beginn möchte ich die Retterin erwähnen: Sybille vom Blog Tomatenblüte hat mir mit Ihrer Analyse und akribischen Rezeptbeschreibung zur Quarktorte meiner Träume verholfen.

Und weil diese Torte in die Geschichte dieses Blogs eingeht, hier eine chronologische Abfolge der Ereignisse:
Angefangen hat eigentlich alles bei Franz, dessen langjährige Freundin Sabine eine wunderbare Torte zum Kaffee kredenzte. Franz buk diese Torte aus den 50er Jahren flugs nach und servierte auf seinem Blog diesen Traum, die Nüsse obendrauf sind seine Idee aus dem Jahr 2012. So eine Torte wollte ich auch! Unbedingt!
Eingekauft, Rezept von Franz ausgedruckt, alle Familienmitglieder aus der Küche verbannt und tief durchgeatmet. Ich erwähne es zum letzten Mal und dann nie wieder: Backen (Kuchen und Torten) ist nicht meins, ich bin dafür irgendwie nicht so geschaffen. Ich erspare euch jetzt den ganzen Ablauf, nachlesen könnt ihr die Geschichte hier, nur soviel, das Ganze ging irgendwie schief. Ich hab was falsch gemacht, aber ich wusste nicht was (Bild links).
Aber so schnell gibt die Wilde Henne nicht auf. Nachdem von allen Seiten wunderbare Tipps gekommen sind - sogar per Mail von mir gänzlich unbekannten Leuten, hat Frau Henne neuen Quark gekauft, den habe ich gemäss den Tipps über Nacht abtropfen lassen. Aha, der Teig fühlte sich so eigentlich schon besser an. Lange Rede, kurzer Sinn: Auch der zweite Versuch endet in einem chriseligen Desaster (Bild rechts).













So, das war's. Da habe ich beschlossen, mich künftig bei irgendwem zum Torte-Essen einladen zu lassen.
Und dann kam Heike aufs Tapet. Heike wollte auch Franzens Apfelquarktorte: Schüssel raus, alle Zutaten rein, rühren, ab in Ofen. Rezept hatte sie nicht ausgedruckt, einfach grad eben noch gewusst, dass da Quark, Zucker, Äpfel und Eier reinkommen. Eiweiss wurde auch nicht steif geschlagen, einfach alles zusammengerührt. Natürlich war ihr Kuchen kein Desaster wie meiner, sondern eine «wunderbare» neue Erfindung namens «Schwäbische Käse-Apfeltarte», flach wie ein Flunder, max. 1 cm hoch, wie sich das für eine Tarte gehört ;-) Und Heike fragte sich, wie 1 kg Quark plus Zubehör auf einen Zentimeter zusammensacken können.
Unterdessen ging bei Franz in den Kommentaren die Post ab. Franz versuchte mit hilfreichen Ratschlägen im Blog und per Mail zu retten, was zu retten ist. Derweilen rührte ein weiterer Blogger eine Apfelquarktorte zusammen - diesmal mit Olivenöl statt mit Butter drin - nach Heikes Fladenrezept: Mike vom Olivenölblog kündigte bei Heike kurzfristig sein Tun an, was Heike einen kurzen Adrenalinschub bescherte. Kurz drauf verbloggt Mike seine TorteUnglaublich, was der Kerl hingekriegt hat - ich war schon mal ziemlich beeindruckt! Subito hab ich mich aufs Velo gesetzt und habe Quark geholt. Die Torte von Mike war noch nicht ausgekühlt, hing mein Quark bereits im Sieb.



Abends machte sich auch Sybille von Tomatenblüte an die Quarktorte. Ich hab ja schon lange drauf gewartet, dass sie sich dahinter klemmt, denn Sybille ist für mich die Käsekuchenqueen schlechthin! Guckt mal auf ihrem Blog, da gibt es mehr als ein Rezept.
Und nach Sybilles Rezept habe ich heute noch vor dem Frühstück die Torte gebacken.




Der Trick ist offenbar der Griess statt Puddingpulver. Die Torte steht jetzt 1A, ist innen luftig, leicht, quarkig - genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Ich sag nie mehr, ich kann nicht backen. Wenn mich jemand bei der Hand nimmt, funktioniert das - und wenn ich drei Anläufe brauch dafür. ;-) Danke Sybille!


Falls sich noch weitere Blogger aufgrund der diversen Quarktortenposts der letzten Tage an einer gebackenen Quarktorte versucht haben, hinterlasst doch unter diesem Post einen Kommentar mit einem Link zu euren Backversuchen Backergebnissen in euren Blogs.

Nachtrag
Franz hat nochmals eine Torte gebacken und den gesamten Vorgang ganz genau dokumentiert. Die Torte sieht fantastisch aus - hier kann man gucken.

Und nochmals ein Nachtrag
Bei Alice im kulinarischen Wunderland gibt es derzeit einen Blogevent, bei dem ich doch mit meiner Käsekuchengeschichte gerne mitmache.


Der vorläufig letzte Nachtrag:
Jetzt gibt es bei Alice die Zusammenfassung des Käsekuchen-Events - da kann man fast 100 perfekte Käsekuchen bewundern!